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Organisation des KEF in verschiedenen Gruppengrößen

Einführung

Der Kontinuierliche Einigungsfindungsprozess (KEF) ist das zentrale Element von MachDenStaat zur Erstellung eines lebendigen Konsensdokuments, das den kollektiven Willen aller Beteiligten abbildet. Je nach Größe der teilnehmenden Gruppe ergeben sich unterschiedliche Herausforderungen und optimale Vorgehensweisen. Dieses Dokument beschreibt die praktische Umsetzung des KEF in verschiedenen Szenarien.

Grundprinzipien des KEF (gruppengrößenunabhängig)

Unabhängig von der Gruppengröße gelten folgende Grundprinzipien:

  1. Gleichwertigkeit aller Stimmen: Jede teilnehmende Person hat das gleiche Stimmgewicht
  2. Kontinuität statt Stichtage: Die Konsensbildung ist ein fortlaufender Prozess
  3. Transparente Dokumentation: Alle Änderungen und ihre Begründungen sind nachvollziehbar
  4. Faktenbasierte Diskussion: Behauptungen werden durch verifizierbare Quellen belegt
  5. Konstruktivität: Der Fokus liegt auf lösungsorientierten Vorschlägen

1. KEF in kleinen Gruppen (5-50 Personen)

In kleinen Gruppen kann der KEF durch direkte Interaktion aller Beteiligten umgesetzt werden. Dies ermöglicht einen hochgradig kollaborativen Prozess mit schnellen Feedback-Zyklen.

Umsetzungsmethoden

1.1 Kollaborative Dokumentenbearbeitung

Prozess:

  1. Ein gemeinsames Dokument wird in einem kollaborativen Editor (z.B. Google Docs, Nextcloud) erstellt
  2. Alle Teilnehmenden erhalten Bearbeitungsrechte
  3. Änderungsvorschläge werden direkt im Dokument mit der Kommentarfunktion eingebracht
  4. Diskussionen finden in Echtzeit über Kommentarthreads statt
  5. Nach ausreichender Diskussion wird per einfacher Mehrheit entschieden
  6. Angenommene Änderungen werden integriert, abgelehnte verworfen

Vorteile:

  • Niedrige technische Einstiegshürde
  • Direkte Sichtbarkeit aller Änderungen in Echtzeit
  • Einfache Diskussion durch integrierte Kommentarfunktionen

Nachteile:

  • Eingeschränkte Versionskontrolle
  • Bei gleichzeitiger Bearbeitung können Konflikte entstehen
  • Weniger strukturierter Abstimmungsprozess

1.2 Git-basierte Änderungsverwaltung (für technikaffine Gruppen)

Prozess:

  1. Das Konsensdokument wird in einem Git-Repository (z.B. Codeberg, GitHub) verwaltet
  2. Änderungsvorschläge werden als Pull/Merge Requests eingereicht
  3. Diskussionen finden in den Kommentaren zum Pull Request statt
  4. Nach ausreichender Diskussion stimmen die Mitglieder mit 👍/👎 ab
  5. Bei einfacher Mehrheit wird der Pull Request angenommen und ins Hauptdokument integriert

Vorteile:

  • Vollständige Versionskontrolle und Nachvollziehbarkeit
  • Klare Abgrenzung zwischen Vorschlag und akzeptiertem Konsens
  • Parallele Bearbeitung verschiedener Themen ohne Konflikte

Nachteile:

  • Höhere technische Einstiegshürde
  • Erfordert Grundkenntnisse in Git und Markdown
  • Kann für Nicht-Technikaffine abschreckend wirken

Entscheidungsfindung in kleinen Gruppen

  • Abstimmungsmodus: Direkte Abstimmung aller Mitglieder
  • Mehrheitserfordernis: Einfache Mehrheit (50% + 1)
  • Diskussionstiefe: Hohe Diskussionstiefe mit direktem Austausch aller Beteiligten
  • Entscheidungsgeschwindigkeit: Schnell (typischerweise 1-7 Tage pro Änderung)

Praktische Empfehlungen für kleine Gruppen

  • Regelmäßige virtuelle oder persönliche Treffen zur Besprechung offener Änderungsvorschläge
  • Rotation der Moderationsrolle, um verschiedene Perspektiven einzubeziehen
  • Festlegung klarer Zeitrahmen für Diskussions- und Abstimmungsphasen
  • Einführungsworkshops für neue Mitglieder

2. KEF in mittelgroßen Gruppen (50-500 Personen)

Mit zunehmender Gruppengröße wird der direkte Austausch aller Beteiligten schwieriger. Hier eignen sich strukturiertere Prozesse, die eine effiziente Bearbeitung von Änderungsvorschlägen ermöglichen.

sequenceDiagram
    participant V as Vorschlagender
    participant D as Diskussionsplattform
    participant R as Redaktionsteam
    participant G as Gesamtgruppe
    participant K as Konsensdokument

    V->>D: Einreichen eines Änderungsvorschlags
    D->>R: Prüfung & Strukturierung
    R->>D: Freigabe zur Diskussion
    D->>G: Benachrichtigung über neuen Vorschlag
    G->>D: Kommentare & Verbesserungen
    V->>D: Anpassung des Vorschlags
    D->>G: Abstimmungsphase
    G->>R: Abstimmungsergebnis
    alt Angenommen
        R->>K: Integration der Änderung
        K->>G: Benachrichtigung über Aktualisierung
    else Abgelehnt
        R->>D: Archivierung mit Begründung
        D->>V: Feedback zur Überarbeitung
    end

Umsetzungsmethoden

2.1 Wiki-basierter Prozess

Prozess:

  1. Das Konsensdokument wird als Wiki (z.B. MediaWiki, Confluence) geführt
  2. Änderungsvorschläge werden als separate Diskussionsseiten angelegt
  3. Jeder Vorschlag durchläuft definierte Phasen:
    • Entwurfsphase: Initiale Ausarbeitung des Vorschlags
    • Diskussionsphase: Öffentliche Kommentierung und Verbesserung
    • Abstimmungsphase: Formale Entscheidung über Annahme
  4. Bei erfolgreicher Abstimmung wird die Änderung ins Hauptdokument integriert

Vorteile:

  • Klare Trennung zwischen Diskussion und Konsensdokument
  • Gute Strukturierung des Prozesses durch definierte Phasen
  • Einfache Nachvollziehbarkeit durch Versionsgeschichte

Nachteile:

  • Komplexere Prozessstruktur erfordert mehr Einarbeitung
  • Gefahr der Fragmentierung von Diskussionen
  • Höhere Anforderungen an die Moderation

2.2 Themenbasierte Arbeitsgruppen

Prozess:

  1. Bildung von thematischen Arbeitsgruppen (5-15 Personen)
  2. Jede Arbeitsgruppe bearbeitet Änderungsvorschläge in ihrem Themenbereich
  3. Ausgearbeitete Vorschläge werden der Gesamtgruppe zur Abstimmung vorgelegt
  4. Bei Annahme werden die Änderungen ins Konsensdokument integriert

Vorteile:

  • Effizienzsteigerung durch Parallelisierung der Arbeit
  • Nutzung von Fachexpertise der Arbeitsgruppenmitglieder
  • Reduzierung der Komplexität für die Gesamtgruppe

Nachteile:

  • Gefahr der Bildung von “Silos” und Informationsasymmetrien
  • Mögliche Verzerrung durch Zusammensetzung der Arbeitsgruppen
  • Zusätzlicher Koordinationsaufwand zwischen den Gruppen

Entscheidungsfindung in mittelgroßen Gruppen

  • Abstimmungsmodus: Elektronische Abstimmung mit festen Abstimmungszeiträumen
  • Mehrheitserfordernis: Einfache Mehrheit mit Mindestbeteiligung (z.B. 25%)
  • Diskussionstiefe: Mittlere Tiefe, fokussiert auf strukturierte Kommentarphasen
  • Entscheidungsgeschwindigkeit: Moderat (typischerweise 1-3 Wochen pro Änderung)

Praktische Empfehlungen für mittelgroße Gruppen

  • Etablierung einer Redaktionsgruppe zur Qualitätssicherung und Prozessbegleitung
  • Regelmäßige Zusammenfassungen aktueller Diskussionen für alle Mitglieder
  • Implementierung eines Benachrichtigungssystems für relevante Themen
  • Klare Dokumentation des Prozessablaufs mit Beispielen
  • Regelmäßige Evaluation und Anpassung des Prozesses

3. KEF in großen Gruppen (500+ Personen)

Bei sehr großen Gruppen wird die direkte Beteiligung aller an jedem Entscheidungsprozess zunehmend unpraktikabel. Hier sind skalierbare Ansätze erforderlich, die dennoch die Grundprinzipien des KEF wahren.

Umsetzungsmethoden

3.1 Delegiertes Bearbeiten mit Stimmübertragung

Prozess:

  1. Jedes Mitglied kann seine Stimme an einen Editor übertragen
  2. Editoren erarbeiten Änderungsvorschläge und vertreten die Positionen ihrer Delegierenden
  3. Die Stimmübertragung ist jederzeit widerrufbar (Liquid Democracy)
  4. Editoren stimmen mit dem Gewicht der ihnen übertragenen Stimmen ab
  5. Änderungen mit Mehrheit werden ins Konsensdokument integriert

Vorteile:

  • Kombination aus Effizienz und demokratischer Legitimation
  • Flexible Beteiligungsmöglichkeiten je nach Interesse und Zeitressourcen
  • Berücksichtigung unterschiedlicher Expertise

Nachteile:

  • Mögliche Machtkonzentration bei populären Editoren
  • Komplexere technische Umsetzung erforderlich
  • Herausforderungen bei der transparenten Darstellung

3.2 Mehrstufiger Konsultationsprozess

Prozess:

  1. Themenvorschläge werden durch offene Einreichung oder Meinungsumfragen identifiziert
  2. Zu priorisierten Themen werden strukturierte Online-Konsultationen durchgeführt
  3. Aus den Konsultationsergebnissen werden Änderungsvorschläge erarbeitet
  4. Diese durchlaufen eine öffentliche Kommentierungsphase
  5. Finale Abstimmung über die ausgearbeiteten Vorschläge

Vorteile:

  • Skalierbar für sehr große Teilnehmerzahlen
  • Kombination qualitativer und quantitativer Methoden
  • Möglichkeit zur differenzierten Meinungsbildung

Nachteile:

  • Zeitaufwändiger Gesamtprozess
  • Höhere Anforderungen an Prozessdesign und Moderation
  • Gefahr der Vereinfachung komplexer Positionen

3.3 Stimmungsanalyse und KI-unterstützte Meinungsaggregation

Prozess:

  1. Kontinuierliche Erfassung von Meinungen durch verschiedene Kanäle (Umfragen, Kommentare, etc.)
  2. Analyse der Stimmungsbilder mit Hilfe von KI-Methoden
  3. Identifikation von Konsens- und Konfliktbereichen
  4. Ausarbeitung von Änderungsvorschlägen basierend auf den Analyseergebnissen
  5. Verifizierung durch repräsentative Abstimmungen

Vorteile:

  • Erfassung eines breiten Meinungsspektrums
  • Effizienter Umgang mit großen Datenmengen
  • Identifikation nicht-offensichtlicher Konsenslinien

Nachteile:

  • Abhängigkeit von der Qualität der Analysealgorithmen
  • Herausforderungen bei der Sicherstellung von Repräsentativität
  • Transparenz- und Nachvollziehbarkeitsanforderungen

Entscheidungsfindung in großen Gruppen

  • Abstimmungsmodus: Kombinierte Verfahren aus repräsentativen Umfragen und offenen Abstimmungen
  • Mehrheitserfordernis: Einfache Mehrheit mit Mindestbeteiligung und ggf. Gewichtung
  • Diskussionstiefe: Strukturierte Konsultationsformate mit Fokus auf wesentliche Aspekte
  • Entscheidungsgeschwindigkeit: Langsamer (typischerweise 1-3 Monate pro größerer Änderung)

Praktische Empfehlungen für große Gruppen

  • Implementierung eines mehrsprachigen Zugangs zum Konsensdokument
  • Schaffung alternativer Zugangswege für weniger digital-affine Personen
  • Regelmäßige Zusammenfassungen des Konsensstands in verschiedenen Formaten
  • Transparente Darstellung der Beteiligungsstatistiken und Repräsentativität
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung der Methoden basierend auf Erfahrungswerten

Visualisierung des KEF-Prozesses

Prozessablauf in einer mittelgroßen Gruppe

flowchart TD
    A[Neuer Änderungsvorschlag] --> B{Entwurfsphase}
    B --> |Ausarbeitung| C[Diskussionsphase]
    C --> |Kommentare & Verbesserungen| D{Abstimmungsphase}
    D --> |Abgelehnt| E[Vorschlag archiviert]
    D --> |Angenommen| F[Integration ins Konsensdokument]
    F --> G[Versionshistorie aktualisiert]
    G --> H[Benachrichtigung aller Teilnehmenden]
    H --> I[Mögliche Folgeänderungen]
    I --> A

    style A fill:#90EE90,stroke:#333,stroke-width:2px
    style F fill:#87CEFA,stroke:#333,stroke-width:2px
    style E fill:#FFA07A,stroke:#333,stroke-width:2px

Prozessstrukturen je nach Gruppengröße

graph TD
    subgraph "Kleine Gruppen (5-50)"
        A1[Direkter Austausch] --> B1[Kollaborative Bearbeitung]
        B1 --> C1[Direkte Abstimmung]
        C1 --> D1[Schnelle Integration]
    end

    subgraph "Mittelgroße Gruppen (50-500)"
        A2[Strukturierte Diskussion] --> B2[Wiki-Prozess]
        B2 --> C2[Formale Abstimmung]
        A2 --> D2[Thematische Arbeitsgruppen]
        D2 --> C2
        C2 --> E2[Moderierte Integration]
    end

    subgraph "Große Gruppen (500+)"
        A3[Meinungserhebung] --> B3[Delegierte Bearbeitung]
        A3 --> C3[KI-gestützte Analyse]
        B3 --> D3[Gewichtete Abstimmung]
        C3 --> D3
        D3 --> E3[Verifizierte Integration]
    end

    style A1 fill:#D6EAF8,stroke:#333
    style A2 fill:#D5F5E3,stroke:#333
    style A3 fill:#FCF3CF,stroke:#333

4. Technische Infrastruktur

Grundanforderungen

  • Identitätsverifikation: Sicherstellung, dass jede Person nur einmal abstimmen kann
  • Versionskontrolle: Vollständige Nachverfolgbarkeit aller Änderungen
  • Kommentierungsfunktionen: Möglichkeit für strukturierte Diskussionen
  • Abstimmungsmechanismen: Flexible, manipulationssichere Abstimmungsverfahren
  • Benachrichtigungssystem: Informationen über relevante Aktivitäten
  • Barrierefreiheit: Zugänglichkeit für alle Bevölkerungsgruppen

Empfohlene Technologien

  • Dokumentenverwaltung: Git-basierte Systeme (für Versionskontrolle)
  • Frontend: Progressive Web App für maximale Zugänglichkeit
  • Datenbank: Blockchain-inspirierte Strukturen für manipulationssichere Abstimmungen
  • APIs: Offene Schnittstellen für die Integration in verschiedene Plattformen
  • Sicherheit: Mehrstufige Authentifizierung und Verschlüsselung

5. Herausforderungen und Lösungsansätze

Repräsentativität und Inklusion

Herausforderung: Sicherstellung, dass alle Bevölkerungsgruppen angemessen repräsentiert sind.

Lösungsansätze:

  • Mehrsprachiger Zugang und einfache Sprache
  • Physische Zugangspunkte in öffentlichen Einrichtungen
  • Gezielte Ansprache unterrepräsentierter Gruppen
  • Schulungs- und Unterstützungsangebote

Manipulation und Missbrauch

Herausforderung: Schutz vor organisierter Einflussnahme und Stimmenkauf.

Lösungsansätze:

  • Robuste Identitätsverifikation ohne Kompromittierung der Privatsphäre
  • Transparente Abstimmungsstatistiken zur Erkennung ungewöhnlicher Muster
  • Verzögerte Stimmwirksamkeit bei Delegationen
  • Peer-Review-Mechanismen für Änderungsvorschläge

Informationsasymmetrien

Herausforderung: Unterschiedliche Informationsstände können zu ungleichen Beteiligungsmöglichkeiten führen.

Lösungsansätze:

  • Bereitstellung von Hintergrundinformationen zu jedem Thema
  • Kuratierte Pro- und Contra-Argumente
  • Einbindung von Fachwissen mit transparenter Kennzeichnung
  • Verständliche Aufbereitung komplexer Sachverhalte

Emotionalisierung und Polarisierung

Herausforderung: Konstruktive Diskussionskultur trotz kontroverser Themen.

Lösungsansätze:

  • Moderationsregeln und Community-Standards
  • Cooling-off-Perioden bei erhitzten Debatten
  • Fokus auf lösungsorientierte Vorschläge statt Problemdiskussion
  • Anerkennung für konstruktive Beiträge

6. Evaluation und Weiterentwicklung

Der KEF selbst unterliegt dem Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung. Folgende Mechanismen sollten implementiert werden:

  • Regelmäßige Prozessevaluation: Überprüfung der Effektivität und Zufriedenheit
  • Feedback-Kanäle: Niedrigschwellige Möglichkeiten zur Prozessverbesserung
  • Kennzahlenerhebung: Messung von Beteiligung, Diversität und Entscheidungsqualität
  • Transparente Anpassung: Änderungen am KEF-Prozess selbst folgen dem KEF

7. Pilotprojekte und Skalierung

Empfohlene Pilotanwendungen

  1. Lokale Nachbarschaftsinitiativen: Kleinskalige Anwendung mit direktem Lebensweltbezug
  2. Kommunale Bürgerbeteiligung: Mittelgroße Anwendung mit Verwaltungsanbindung
  3. Thematische Konsensplattformen: Großskalige Anwendung zu spezifischen Politikfeldern

Skalierungspfad

  1. Erprobung in kontrollierten Umgebungen mit engagierten Erstnutzern
  2. Evaluation und Anpassung basierend auf realen Erfahrungen
  3. Schrittweise Ausweitung mit paralleler Weiterentwicklung der Methodik
  4. Übertragung erfolgreicher Ansätze auf größere Anwendungsfälle

Fazit

Der Kontinuierliche Einigungsfindungsprozess (KEF) bietet einen flexiblen Rahmen für kollektive Entscheidungsfindung in unterschiedlichen Gruppengrößen. Durch die Anpassung der Methodik an die jeweilige Teilnehmerzahl bleibt der Grundgedanke – die direkte, gleichberechtigte und transparente Beteiligung – in allen Szenarien gewahrt.

Die größte Stärke des KEF liegt in seiner Adaptionsfähigkeit: Er kann als einfacher kollaborativer Prozess in kleinen Gruppen beginnen und schrittweise zu einem komplexeren System für große Gemeinschaften ausgebaut werden, ohne die Grundprinzipien aufzugeben.

Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Prozesses selbst nach den KEF-Prinzipien wird sichergestellt, dass der Einigungsfindungsprozess mit den Anforderungen und Erfahrungen der Nutzer mitwächst und so langfristig zu einem wirksamen Werkzeug für bürgernahe Politik werden kann.

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